Presseartikel

HNA - Handwerk 2007, Sonderbeilage, 16. März 2007

Wer will nicht seinen Geldbeutel schonen und etwas für die Umwelt tun?
Ein Großteil der Wärme zum Heizen von Wohnräumen geht häufig durch die Wände eines Hauses verloren.


Durch eine Verbesserung der Außenwanddämmung eines typischen Reihenendhauses von etwa 100 m² Grundfläche, beträgt die Außenwandfläche etwa 130 m² und Sie können mit der richtigen Wärmedämmung pro Heizperiode gut 700 Euro an Heizkosten sparen und verringern den von Ihnen verursachten Ausstoß an Kohlendioxid um rund 2,8 Tonnen. Da kann sich eine Sanierung Ihres Hauses ganz schnell rentieren. Für diese und auch alle anderen anfallenden Putz- und Stuckarbeiten sind die Fachbetriebe der Stukkateur- Putzer und Trockenputzverlegerinnung für Nord- und Mittelhessen die kompetenten Ansprechpartner.

Vor der Anbringung einer Wärmedämmung wird eine Wärmebedarfsberechnung durchgeführt, die jedem Hausbesitzer schnell zeigt wie viel Wärme ungenutzt verloren geht und mit welcher Wärmedämmung man den optimalen Nutzen bei möglichst geringen Kosten erreichen kann.

Bei den Wärmedämmverbundsystemen gibt es unterschiedliche Systeme:

Polystyrol-Hartschaum

Das Wärmedämm-Verbundsystem EPS hat sich bereits seit 30 Jahren für die Außenwanddämmung von Gebäuden bewährt. Das zentrale Dämmelement sind Fassadendämmplatten aus expandiertem Polystyrol, einem universal einsetzbaren und äußerst preiswerten Material - besser bekannt unter dem Begriff Styropor. Das EPS-System eignet sich sowohl für die Dämmung von Neu- als auch von Altbauten und lässt sich individuell an jede Fassade anpassen.

Mineralwolle

Das mineralische WDV-System ist ein nicht brennbares Dämmsystem. Die Platten bestehen aus Steinfasern, die mit Phenolharz zu einer Platte verbunden wurden. Das System bietet beste bauphysikalische Eigenschaften sowie eine Verbesserung des Schallschutz und bietet alle Möglichkeiten für eine individuelle, vielfältige Fassadengestaltung.

Selbst schadhafte, nicht tragfähige Wandoberflächen können mit einem Schienensystem
sicher und dauerhaft gedämmt werden. Unebenheiten und Vorsprünge werden problemlos ausgeglichen.

Sockeldämmung

Der Sockelbereich ist der mit am stärksten belastete Bereich der Fassade. Feuchtigkeit, Spritzwasser, Schmutz sowie mechanische Belastungen erfordern hier besonde-re Schutzmaßnahmen. Das WDV-System Sockel ist speziell auf diese hohen Anforderungen abgestimmt.

Oberputz

Der Oberputz ist die dekorative und strukturgebende Putzlage eines Putzsystems. Beim
Innenputz bildet der Oberputz die feinkörnige, geglättete oder gefilzte Deckschicht, die eine evtl. Rauhigkeit des Unterputzes ausgleicht. Im Allgemeinen bildet der Oberputz im Innenbereich auch den Träger weiterer Beschichtungen oder Wandbeläge.

Beim Außenputz stehen das optische Erscheinungsbild sowie gestalterische und dekorative Elemente im Vordergrund. Die technische Funktion bzw. die bauphysikalische Anforderungen eines Außenputzes beinhaltet die Widerstandsfähigkeit gegenüber mechanischen und witterungsbedingten Beanspruchungen.

Wegen der wechselseitigen Beanspruchung aus der thermischen Belastungen muss der Oberputz über eine gewisse Elastizität verfügen, um evtl. auftretende Spannungen über-brücken zu können. Des weiteren trägt der richtige Aufbau der gesamten Putzschicht entscheidend dazu bei.

Mineralische Putze haben aufgrund ihrer bauphysikalischen Vorteile mehr denn je einen hohen Stellenwert. Langfristige Haltbarkeit und hohe Witterungsbeständigkeit sind we-sentliche Merkmale der aus mineralischen Mörteln hergestellten Putze. Feuchtigkeit kann schnell aufgenommen und wieder abgegeben werden. Wasser, welches über Risse in den Putz eindringt, reichert sich nicht dort an, sondern wird schnell wieder an die Außenluft abgegeben.

Der Außenputz kann in verschiedenen Ausführungen hergestellt werden, wie zum Beispiel als geglätteter Putz mit einer glatten Oberfläche, oder als geriebener, bzw. gescheibter Putz mit einer Rillenputz- oder Scheibenputzstruktur in verschiedenen Kornstärken. Durch Kratzen mit einem Kratzbrett entsteht eine körnige Kratzputzstruktur. Durch beimischen von Farbpigmenten als Pastellfarbtöne erhält man dann beim Oberputz den gewünschten Farbton der Fassade. Die qualitativ beste und hochwertigste Ausführung ist ein vollmineralischer Kratzputz der in einer Putzstärke von ca. d = 10 mm nach dem Kratzen mit einem Kratzigel als besonderer Wetterschutz gegen Umwelteinflüsse verbleibt.
Energiekosten sparen - Wärmedämmung mit Wäredämmverbundsystemen (WDVS)
Wärmedämmung und Wärmedämmfassaden nach der neuesten Energiesparverordnung (EnEv)
Bauthermografie einer ungedämmten Außenwand.
In den rot / gelben Bereichen wird Wärme an die Umwelt abgegeben - hier geht Energie verloren.

Wärmedämmung und Wärmedämmfassaden nach der neuesten Energiesparverordnung (EnEv)
 
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