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Ab 2008 wird der Energieausweis Pflicht

Ab dem 1. Januar 2008 wird der bedarfsorientierte Energieausweis begrenzt zur Pflicht. Denn nur Eigentümer von Häusern, die vor 1987 gebaut wurden und in denen es bis zu vier Wohnungen gibt, müssen sich den Ausweis besorgen. Die Besitzer von größeren Gebäuden haben die Wahl zwischen dem bedarfs- und dem verbrauchsorientierten Energiepass. Wenn ein Eigentümer jedoch staatliche Förderungsmittel erhalten will, muss er den Bedarfsausweis besitzen.

Der Gebäudeenergieausweis bringt vor allem für den Immobilienmarkt Erleichterung: er wird künftig als Qualitätsmerkmal für Gebäude dienen. Wie hoch das Interesse an dem Energiepass ist, bestätigen die Nachfragen auf der Homepage der Deutschen Energie-Agentur (dena). Die dena ist das zentrale Informations- und Kompetenzzentrum für die Energieausweise und informiert über die Anwendungsweisen des Passes.

Auch Hausbesitzer die per Gesetz nicht verpflichtet sind sich einen Energieausweis zu besorgen, können sich von der dena einen bedarfsbasierenden Pass anfertigen lassen. Damit bekommt der Eigentümer eine realistische Analyse über den energetischen Zustand des Hauses und kann somit sehen, wie groß der eigentliche Energiebedarf des Gebäudes ist.

Wärmedämmung und Wärmedämmfassaden nach der neuesten Energiesparverordnung (EnEv)

 
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